easy.GO ist ein Teilprojekt innerhalb des Forschungsvorhabens "
MOSAIQUE", dass vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
BMWi, sowie den Ländern Sachsen und Sachsen-Anhalt im Rahmen der Forschungsinitiative "Verkehrsmanagement 2010" gefördert wird. Dabei steht die Entwicklung von Strukturen für ein zukunftsweisendes Verkehrsmanagement im Vordergrund.
Mit easy.GO sollen die technischen Möglichkeiten eines bidirektionalen digitalen Informationsaustauschs zwischen allen Beteiligten des ÖPNV aufgezeigt werden (Fahrgästen, Fahrern, Disponenten des Verkehrsunternehmens). Ziel ist ein System, dass annähernd in Echtzeit alle den Verkehrsfluss des ÖPNV betreffenden raumbezogenen Informationen, wie z.B. Baustellen, Demonstrationen, Pannen etc. erfasst, kombiniert und für die Disponenten des Verkehrsunternehmens (VU) raumbezogen verarbeitet und visualisiert. Durch diese können den Fahrgästen und Fahrern dann umgehend Strecken-Alternativen bzw. Empfehlungen übermittelt werden. Mobile Endgeräte auf
UMTS/GPRS-Basis (Handys, PDA, Videokameras) spielen als Sensorennetzwerk in dem Konzept eine wichtige Rolle. Erstmalig werden bei diesem Ansatz auch die Fahrgäste in den Informationsfluss in Richtung VU integriert. Deren Verortung erfolgt über die mobilen Endgeräte voraussichtlich in einer Kombination von Zellortung, Laufzeitmessung und GPS-Ortung.
Unter der technischen Leitung des
Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme (IVI) in Dresden, wird für die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) zunächst ein Pilotprojekt zur Demonstration umgesetzt, um die Ergebnisse in der Praxis zu testen und später in einen dauerhaften Betrieb bei den LVB zu überführen.
Die inhaltlichen Schwerpunkte von easy.GO im Überblick:
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Einbeziehung von Kunden und Sympathisanten des ÖPNV in den Informationsfluss für das Verkehrsmanagement mit Hilfe von UMTS-Mobilfunkgeräten. |
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Kunden können verkehrsrelevante Informationen georeferenziert in Wort, Bild und Video an das Verkehrsunternehmen (VU) übermitteln. |
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Zusätzlich dazu existieren fahrzeugbasierte und mobile UMTS-Videosensoren, die Informationen an das VU übermitteln. |
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Ein Disponent bewertet die eingehenden Verkehrsmeldungen nach Relevanz und ordnet diese real existierender Infrastruktur, Linien oder konkreten Fahrzeugen zu. |
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den Kunden wird eine auf die aktuelle Verkehrs-/Problem-Situation hin optimierte Reisebegleitung und eine ÖPNV-Navigation, vergleichbar mit KFZ-Navigationsanwendungen angeboten. |
GDV-MapBuilder wird im Rahmen von easy.GO für die Entwicklung von Webanwendungen für den easy.GO Server eingesetzt. Diese Anwendungen sollen Dienste für folgende Bereiche anbieten:
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für Mobilfunkgeräte (Lokalisierung von Meldungen und Standortbestimmung und Standortdarstellung bei der Navigation) |
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für den Disponentenarbeitsplatz (Bewertung und geographische Zuordnung der Meldungen) |
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für Informationsterminals |

Disponenten-Terminal -ZoomKlick!- |
Die Webdienste greifen dabei auf Geoinformationen zu, welche über einen Mapserver bereitgestellt werden. Dabei handelt es sich um Geodaten der LVB (Linienverläufe und Haltestellenpositionen), um Straßen- und Luftbildkarten sowie Adress- und POI -Informationen.
Nachdem die LVB im Dezember 2007 zunächst das Nutzungsrecht für GDV-MapBuilder erworben hatte, wurde im Januar 2008 ein Einführungsworkshop für die Entwickler des IVI in Dresden durch die GDV durchgeführt. Seit dem sind die Entwicklungsarbeiten zu Easy.GO in vollem Gange. Mit Esay.GO wird GDV-MapBuilder erstmalig im Bereich Verkehrsmanagement eingesetzt.
Für Fragen rund um GDV-MapBuilder stehen wir
hier gerne zur Verfügung.