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GDV -Ihr Partner für GIS und Geoinformatik-
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© Claudia Hautumm / pixelio |
GIS in der Wasserwirtschaft
Auch in der Wasserwirtschaft spielen GIS-unterstützte Arbeits- und Entscheidungsprozesse seit den
frühen 90er Jahren eine immer größere Rolle. Während die Anzahl der Arbeitsplätze,
die mit einem GIS-Expertensystem ausgestattet sein müssen, über die Jahre hinweg nur leicht
gestiegen ist, ist der Bedarf an einfach zu bedienenden Facharbeitsplätzen mit eingeschränkter
GIS-Funktionalität geradezu explodiert. Hier sind schlanke und kostengünstige
GIS/Mapping-Lösungen gefragt, die sich optimal
in die vorhandenen Fachanwendungen integrieren lassen, oder direkt über offene Schnittstellen an
diese andocken können. Seit 1993 arbeitet die GDV maßgeblich in Projekten zur Integration von
GIS-Technologie und digitalen räumlichen Daten in Fachverfahren der Wasserwirtschaft.
Egal ob als Desktop- oder Online-Browser-Anwendung: Wir bieten Ihnen einfach zu bedienende und zukunftstaugliche GIS-Anwendungen für Fachverfahren in der Wasserwirtschaft. Das sichert Ihnen die Akzeptanz Ihrer Anwender und damit Ihren Erfolg! 
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| JAVA-GIS in der Wasserwirtschaft |
Das Gewässerkundliche Flächenverzeichnis
Für gewässerkundliche Untersuchungen, wasserwirtschaftliche Planungen und Eingriffe in das Gewässerregime ist u.a. die Kenntnis der Lage der Gewässer und der Größe ihrer Einzugsgebiete mit den oberirdischen Wasserscheiden eine wesentliche Grundlage. Ein Einzugsgebiet ist nach DIN 4049-1 das Gebiet, aus dem Wasser einem bestimmten Ort zufließt. Dabei spielt es keine Rolle, ob dieser Zufluss ober- oder unterirdisch stattfindet. Zur Charakterisierung von Teilflächen großer Einzugsgebiete sind diese nach einer Ordnung gegliedert, die 1993 von der Länderarbeitsgemeinschaft Wasser (LAWA) in der Richtlinie für die Gebietsbezeichnung und die Verschlüsselung von Fließgewässern bundeseinheitlich festgelegt wurde. Die Richtlinie regelt, wie oberirdische Einzugsgebiete nach einem hierarchischen System durch bis zu zehnstellige Zahlen gekennzeichnet werden.
GfV - GIS-Fachanwendung zum gewässerkundlichen Flächenverzeichnis |
Für die Abfrage, statistische Auswertungen, Präsentation und den Ausdruck des Gewässerkundlichen Flächenverzeichnisses Rheinland-Pfalz entstand die Fachanwendung "GfVRlp" im Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz.
Die Datenbasis
Datengrundlage der Anwendung ist das digitale Höhenmodell sowie das aus ATKIS-Geometrien (DLM25.1) extrahierte und topologisch überarbeitete landesweite Gewässernetz. Dieses wurde wiederum in Abstimmung mit den Verbandsgemeinden, wo notwendig, verdichtet bzw. ausgedünnt und entsprechend der Richtlinie für die Gebietsbezeichnung und die Verschlüsselung von Fließgewässern der LAWA vollständig systematisiert. Durch die Überlagerung mit den Höhenwerten des Digitalen Höhen-Modells können für jeden Gewässerabschnitt Parameter wie Gefälle und Meereshöhe direkt ermittelt werden. Mit einer zu diesem Zweck entwickelten Applikation zur Aufbereitung der Grunddaten wurden die Wasserscheiden berechnet und für jeden Gewässerabschnitt ein Teileinzugsgebiet abgegrenzt. Für diese Gebiete wurden wiederum statistische Kennwerte zu Höhe, Neigung und Exposition errechnet und zusammen mit hydrologischen Parametern wie z.B. der Flussdichte in der Attributtabelle abgelegt.
Die Anwendung
Ursprünglich mit MapObjects von ESRI entwickelt, wurde die Fachanwendung zum Gewässerkundlichen Flächenverzeichnis Ende 2008 mit GDV-MapBuilder in Java neu realisiert. Sie ist damit nicht nur unter Windows einsetzbar, sondern kann auch performant unter Linux eingesetzt werden. Erweiterungen zur OGC-konformen Integration in eine bestehende Geodateninfrastruktur oder für den Zugriff auf Datenbanken sind mit geringem Aufwand und geringen Kosten realisierbar. Neben den 27150 Gewässerabschnitten und deren Einzugsgebieten, inklusive zugehöriger Statistiken, stehen in der Anwendung landesweit auch alle Gewässerpegel sowie die Landkreise, Verbandsgemeinden und Ortslagen für Analysen zur Verfügung. Über einen sehr schnell und intuitiv bedienbaren Navigator kann jedes Gewässer, jeder Gewässerabschnitt oder das zugehörige Teileinzugsgebiet direkt per Name oder Gewässerkennziffer angesprochen werden. Bei Abfragen über mehrere Teileinzugsgebiete werden die zugehörigen Statistiken initial neu berechnet. Ein Ausdruck oder der Export in eine PDF-Datei zu Präsentationszwecken erfolgt vollautomatisch auf Basis eines vorgefertigten Druck-Layouts. Dessen Anpassung kann sehr einfach über einen entsprechenden Dialog in der Anwendung oder über Fremdanwendungen per XML-Steuerungs-Datei jederzeit durchgeführt werden.
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Hauptfenster |

Navigator 1
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Navigator 2 |
Statistiken |

Druckvorschau |
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| WebGIS in der Wasserwirtschaft |
DASTA- DAtenbank-STAtistik
DASTA (Datenbank Statistik) ist eine browserbasierte
Kartenanwendung zur Erfassung, Pflege und statistischen Auswertung von Gewässerpflege- und Rückbauprojekten im Bereich der Wasserwirtschaftsverwaltung Rheinland-Pfalz. Neben den reinen Navigationsfunktionen einer klassischen WebGIS-Anwendung stehen sowohl Werkzeuge zum Digitalisieren und Editieren als auch für den Export im ESRI Shape-File-Format zur Verfügung. Die Anwendung wurde mit Autodesk MapGuide entwickelt. Alle Daten liegen zentral in einer Oracle-(Spatial-) Datenbank auf der auch direkt das Digitalisieren und Editieren von Attributen und Gewässergeometrien stattfindet.
Mit der WebGIS-Anwendung DASTA haben die Sachbearbeiter der Regionalstellen für Abfallwirtschaft, Wasserwirtschaft und Bodenschutz einen direkten Zugriff auf die zentrale Datenbank des Landesamtes für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht Rheinland-Pfalz (LUWG) in Mainz. Die Anwendung ermöglicht rund um die Uhr den Zugriff auf immer aktuelle Daten zu den Gewässerpflegeplanungs- und Rückbauprojekten. Sie liefert statistische Informationen und ermöglicht die Online-Bearbeitung der Projekte ohne eine Desktop-GIS-Anwendung vorauszusetzen. Die Rechte für Schreib- und Editiervorgänge werden über eine integrierte Benutzerverwaltung vergeben.
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Hauptfenster |

Pflegeplanung
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Exort Shape-Files |
| Auskunftssystem Messstellen (AKSMS.web) in Rheinland-Pfalz |
Messstellen sind ein zentraler Bestandteil der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur und die wesentliche Grundlage für einen großen Teil der Verwaltungs- und Vollzugstätigkeit in der Wasserwirtschaftsverwaltung. In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Umwelt, Wasserwirtschaft und Gewerbeaufsicht (LUWG) Rheinland-Pfalz ist ein vollständig web-basiertes Auskunfts- und Pflegesystem für Messstellenstammdaten entstanden. Zu den Funktionen zählen die Erfassung- und Pflege der Stammdaten und Fachbereichsdaten über komfortable Eingabedialoge (Web 2.0), vollständig rechtegesteuerter Zugriff für unterschiedliche Fachbereiche und Behörden, Verortung und Darstellung der Lage über eine interaktive Karte, flexible Suchmöglichkeiten, interaktive Reports mit sortier- und filterbaren Listen und Datenausgaben in unterschiedlichen Formaten (PDF, Excel, CSV).
Basis der Anwendung sind die in einem Oracle-Datenbanksystem vorgehaltenen Messstellendaten, so dass die Wahl der Systemarchitektur auf die mächtigen Entwicklungswerkzeuge Oracle Mapviewer und Oracle Application Express (APEX) gefallen ist.
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 Kartenansicht |

Messstellen-Wizard |
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