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InVeKoS-GIS - Neues von der Antragstellung 2008
Die Digitale Antragstellung
Die Anwendung "Digitale Antragstellung Offline 2008" bietet die Möglichkeit, den Flächen- und Nutzungsnachweis mit den eingezeichneten Schlägen in digitaler Form einzureichen. Das Programm wird den Landwirten mit Luftbildern und den relevanten Liegenschafts-Daten auf CD-ROM zur Verfügung gestellt.
Für die Erfassung und Änderung von Schlägen steht eine Fülle von sehr anwenderfreundlichen Werkzeugen für das Digitalisieren und Editieren von Objekten und deren Attribute zur Verfügung. Oberste Priorität bei deren Entwicklung, hatte die bestmögliche Abbildung der zur Antragstellung erforderlichen Arbeitsschritte, bei einfachster Bedienung durch Anwender ohne jegliche GIS-Erfahrung. Eine Online-Version der Anwendung mit identischer Oberfläche und Benutzerführung wurde parallel als browserfähiges Applet entwickelt. Die in enger Zusammenarbeit mit dem LLH, dem HLUG und dem HMULV im Projekt "FIS InVeKoS-GIS" entwickelte Anwendung erfüllt folgende, zu Beginn der Entwicklung bereits formulierten, konzeptionellen Ziele:

Entwicklung eines GIS-gestützten Fachverfahrens für Landwirte mit möglichst hoher Anwender-Akzeptanz
Unterstützung des Landwirtes durch Vorgabe gültiger Werte aus Codelisten und integrierte intelligente Vollständigkeits- und Datenkonsistenzprüfung
Entlastung der Ämter durch Wegfall der Erfassungsarbeit und Sicherung einer hohen Datenqualität
Ausbau von E-Government-Lösungen im Bereich der Landwirtschaft

Der Gemeinsame Antrag
Bei der für das laufende Antragsjahr erfolgten Integration der Erfassungs-Formulare und Logiken für den Gemeinsamen Antrag (GA) handelt es sich um die schlüssige Weiterentwicklung dieses Konzeptes.


Flächennutzungsnachweis -Zoomklick! -
Das Programm enthält in der Version 2008 auch das Antragsformular "Gemeinsamer Antrag 2008" mit allen dazu gehörenden Merkblättern in digitaler Form. Auf den Versand der Antragsformulare in Papierform, wie in den Vorjahren, kann jetzt verzichtet werden. Insgesamt werden durch die digitale Antragstellung mit integriertem Gemeinsamem Antrag ab diesem Jahr im Vergleich zum früheren analogen Verfahren in Hessen etwa 3 Tonnen Papier pro Jahr eingespart! Der GA besteht aus 15 Antragsformularen, die komplett auszufüllen sind. Das Navigieren durch die verschiedenen Formularteile erfolgt über die Schaltflächen "vorherige Seite" und "nächste Seite" oder durch Klicken auf den entsprechenden Formular-Reiter.
Gemeinsamer Antrag -ZoomKlick-
Zwischen den Einträgen in den Formularen des Gemeinsamen Antrags und dem Flächennutzungsnachweis (FNN) finden vielfältige Querprüfungen statt. Flächenstatistiken im GA werden automatisch aus FNN-Daten gefüllt. Wenn im GA-Teil zum Beispiel Flächen aus der Produktion genommen werden, wird von der Anwendung geprüft ob es auch entsprechende Flächen im FNN gibt.




Abschlussprüfung -ZoomKlick-
Vor der Erstellung des Antrags erfolgt im Rahmen einer Abschlussprüfung eine Plausibilitätskontrolle der im Formular eingegebenen Daten. Wenn diese Unstimmigkeiten aufweisen, erscheint ein Dialogfenster mit den entsprechenden Hinweisen. Wird auf eine dieser Meldungen geklickt, springt die Anwendung an das entsprechende Eingabefeld des Gemeinsamen Antrags. Sobald die Fehler beseitigt sind, kann der Antrag erstellt werden.
Dabei werden neben den Antragsdaten auch ein Datenträgerbegleitschein mit Informationen zum Antrag sowie auf Wunsch Ausdrucke der Schläge, den Flächennutzungsnachweises und des Gemeinsamen Antrags erstellt.


Die Vorteile im Überblick
Die Integration des GA in die Anwendung zur Digitalen Antragstellung war naheliegend und bringt für alle Beteiligten eine Reihe handfester Vorteile mit sich:

Vorteile für die beteiligten Ämter
Einsparung des digitalen Erfassungsaufwandes analoger Formulare.
Höhere Datenqualität durch integrierte intelligente Plausibilitätsprüfungen.
Einsparung des Kontrollaufwandes aufgrund der in die Anwendung integrierten Querprüfung zwischen GA und Flächennutzungsnachweis.
Papiereinsparung von 3 Tonnen.

Vorteile für die Landwirte
Alle für die Antragstellung erforderlichen Angaben sind in einer Anwendung zu machen.
Das parallele Bearbeiten von Papierformularen entfällt, Korrekturen sind einfach durchzuführen. Dadurch nennenswerter Zeitgewinn.
Durch Vollständigkeitsprüfung und inhaltliche Überprüfungen (z.B. Querprüfung zwischen Gemeinsamen Antrag und Flächennutzungsnachweis), werden Eingabefehler und damit verbundener Geldverlust von vorneherein vermieden.


Fazit
Mit der Erweiterung zum Gemeinsamen Antrag leistet die auf GDV-MapBuilder basierende InVeKoS-Antragstellungsanwendung in
Hessen und dem Saarland einen weiteren wichtigen Beitrag bei der Etablierung GIS-basierter Fachanwendungen im E-Government-Umfeld. Die im Vergleich zu den früheren analogen Verfahren angestrebten Ziele in Punkto Kosteneinsparung, Steigerung der Datenqualität und Anwenderakzeptanz, wurden voll erreicht und zeigen wie effektiv eine enge Kooperation zwischen Behörden und freier Wirtschaft auch komplexe Problemstellungen bewältigen können. Das sich unter dem Strich nicht nur die Investitionskosten rechnen, sondern auch noch die Umwelt profitiert, ist aus Sicht des Hessischen Ministeriums für Umwelt, ländlicher Raum und Verbraucherschutz sicherlich mehr als ein netter Nebeneffekt.

Gerne präsentieren wir Ihnen unsere Kompetenz bei der Anwendungsentwicklung im InVeKoS-Umfeld im Rahmen einer Präsentation zu einer unserer Fachlösungen (Antragstellung, Vorort-Kontrolle, Schlagkataster). Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns!


Weiterführende Links
GIS-Basistechnologie GDV-MapBuilder
 
  Free downloads:          ALKIS-Konverter :: Spatial Commander :: GDV-MapServer Client
 
  Demoanwendungen:     GDV-WebGIS Studio :: GDV-MapServer Client
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